Kinder schützen, mit dem begleiteten Modus von TikTok | WeLiveSecurity

Kinder schützen, mit dem begleiteten Modus von TikTok

TikTok ist bei Kindern sehr beliebt obwohl viele Inhalte nicht für sie geeignet sind. Wir sehen uns eine Funktion an, mit der Eltern die App-Nutzung ihrer Kinder besser kontrollieren können.

TikTok ist bei Kindern sehr beliebt obwohl viele Inhalte nicht für sie geeignet sind. Wir sehen uns eine Funktion an, mit der Eltern die App-Nutzung ihrer Kinder besser kontrollieren können.

Im vorherigen Artikel haben wir uns angesehen, welche Sicherheits- und Datenschutzoptionen TikTok-Benutzer in der App nutzen können. Die Plattform ist aber nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei jüngeren Nutzern, insbesondere Teenagern und Tweens, sehr beliebt. Das macht die App teilweise auch zu einer Herausforderung für den Jugendschutz, denn viele Inhalte sind nicht für alle geeignet. Es ist verständlich, dass sich einige Eltern Sorgen darüber machen, dass ihren Kindern in der App jugendgefährdende Inhalte angezeigt werden.

Aus diesem Grund hat TikTok Anfang des Jahres eine Funktion namens „Begleiteter Modus“ eingeführt. Eltern konnten auch schon früher die TikTok-Nutzung ihrer Kinder einschränken, doch mit der neuen Version ist dafür nun nicht mehr der Zugriff auf die Geräte der Kinder notwendig. Eltern haben es einfacher und mehr Kontrollmöglichkeiten.

Wie können Eltern die TikTok-Nutzung ihrer Kinder kontrollieren?

Das Einrichten des begleiteten Modus ist recht einfach. Tippen Sie auf „Ich“ und dann auf die drei Punkte, um zum Menü „Einstellungen und Datenschutz“ zu gelangen. Hier wird im Abschnitt „Inhalt & Aktivität“ der begleitete Modus angezeigt. Wenn Sie drauftippen, können Sie als Erstes auswählen, ob Sie Eltern oder Teenager sind.


 

Die Optionen für Jugendliche sind begrenzt: Sie können den QR-Code nur über die App ihrer Eltern scannen, dadurch verlieren sie einen Teil der Kontrolle über die App. Die Eltern können nun auf der anderen Seite die App-Nutzung der Jugendlichen kuratieren und bestimmte Funktionen einschränken oder zulassen.


 

Eltern können festlegen, wie viel Zeit ihre Kinder mit der App verbringen. Das ist sehr praktisch, da viele Teenager bereits einen großen Teil ihrer Zeit mit ihren Handys verbringen, soziale Medien nutzen, Spiele spielen und unablässig Details ihres Lebens mit ihren Freunden teilen.

 

Auch die Inhalte können von den Eltern kontrolliert werden. Über die Funktion lässt sich ein eingeschränkter Modus aktivieren. Dann werden Inhalte gefiltert, die nicht für alle Altersstufen geeignet sind. Erwachseneninhalte, wie die Kanäle von Porno-Darstellern, sind dann nicht mehr sichtbar.

Sowohl die Bildschirmzeitverwaltung als auch der eingeschränkte Modus sind für alle im Menü „Digital Wellbeing“ verfügbar.

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Mit der dritten Option des Begleiteten Modus können Eltern einschränken, wer über Direktnachrichten mit ihren Kindern kommunizieren kann. Es lassen sich einerseits bestimmte Personen daran hindern, ihren Kindern Nachrichten zu senden, oder die Nachrichtenfunktion vollständig auszuschalten. Was unangemessene Nachrichten betrifft erlaubt TikTok es niemandem, Bilder oder Videos per Direktnachricht zu senden. Außerdem hat die Plattform Anfang dieses Jahres damit begonnen, Direktnachrichten für registrierte Benutzer unter 16 Jahren automatisch zu deaktivieren.

Fazit

Für einige mag der begleitete Modus von TikTok eine Verletzung der Privatsphäre der Kinder darstellen, für andere mag er aber seine Berechtigung haben. Die Generation Z ist die erste Generation, die in einer digitalen Welt mit völlig anderen Risiken aufwächst, als denen, denen ihre Eltern und Großeltern ausgesetzt waren. Deswegen ist es besser, sie bei den ersten Schritten in die sozialen Medien zu begleiten, als sie sich selbst zu überlassen. Auf diese Weise können sie die mit sozialen Medien verbundenen Risiken kennenlernen und zu verantwortungsbewussten, aufstrebenden Internetnutzern werden.

Wenn Sie ihren Kindern die Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen von TikTok vermitteln wollen, dann sehen Sie sich unseren vorherigen Artikel an.

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