Google fügt Nest‑Geräte zum Advanced Protection Program hinzu | WeLiveSecurity

Google fügt Nest‑Geräte zum Advanced Protection Program hinzu

Google verkündete, dass das Advanced Protection Program (APP) nun auch für Nest Smart Home Geräte verfügbar zu Verfügung steht.

Google verkündete, dass das Advanced Protection Program (APP) nun auch für Nest Smart Home Geräte verfügbar zu Verfügung steht.

Google verkündete, dass das Advanced Protection Program (APP) nun auch für Nest Smart Home Geräte zu Verfügung steht. Zuvor waren die User lediglich im Stande, ihr Google-Konto entweder mit APP oder Nest-Geräten zu verwenden, aber nicht beides gleichzeitig.

Das Update stand ganz oben auf der Wunschliste der Google-Userbase, wie Shuvo Chatterjee, APP-Produktmanager, am Montag in einem Blog-Beitrag schrieb.

„Seit unserem Start war es eines unserer Ziele, die Advanced Protection Features auch auf andere Google-Produkte zu übertragen. Im Laufe der Jahre haben wir viele davon in GSuite, Google Cloud Platform, Chrome und zuletzt Android integriert“, sagte Chatterjee und fügte hinzu, dass Google möchte, dass so viele Menschen wie möglich von der zusätzlichen Sicherheit des Programms profitieren.

Die Aufnahme des APPs ist die jüngste innerhalb einer ganzen Reihe von Sicherheitsfunktionen, die nach den Berichten über Angriffe auf die Nest-Geräte und Schwachstellen in Nest-Sicherheitskameras in den Geräten implementiert wurden.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist für Nest-Besitzer, die diese Option nicht bereits vorher aktivierten oder nicht zum Google-Konten migrierten, zum Obligatorium geworden. Außerdem implementierten die Entwickler reCAPTCHA Enterprise, um die Wahrscheinlichkeit von automatisierten Angriffen zu verringern. Das Benachrichtigungs-Feature über Anmeldungen wurde bereits im letzten Dezember auf der Plattform ausgerollt.

WEITERFÜHRENDE LEKTÜRE: Privacy by Design: Gibt es ein sicheres Smart Home?

Das 2017 ins Leben gerufene APP richtet sich vor allem an Personen, die aufgrund der Art ihrer Arbeit einem hohen Risiko für gezielte Angriffe ausgesetzt sind wie beispielsweise Journalisten, Aktivisten, Wirtschaftsvertreter und Wahlkampfteams. Man braucht jedoch kein Mitglied einer dieser Gruppen zu sein, um die Sicherheit des eigenen Google-Kontos zu erhöhen. Jeder, der an einem zusätzlichen Schutz vor Phishing, Malware und betrügerischem Zugriff auf sensible Daten interessiert ist, kann sich anmelden.

Es bestehen zwei Möglichkeiten, um am Programm zu partizipieren. Entweder man verwendet zwei physikalische Sicherheitsschlüssel (einen als Backup) oder ein Smartphone. Auf dem Telefon muss mindestens ein Android 7.0 oder iOS 10.0 Betriebssystem laufen. Android-Telefone haben den Sicherheitsschlüssel bereits an Bord, iPhone-Benutzer müssen die „Google Smart Lock“-App installieren. Google empfiehlt aber die Nutzung eines Hardware-Tokens, wie den eigenen Titan-Sicherheitsschlüssel, als Backup, falls das Telefon verloren geht.

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