5 Gründe für eine Karriere in der Cybersecurity | WeLiveSecurity

5 Gründe für eine Karriere in der Cybersecurity

Von einem wettbewerbsfähigen Gehalt bis hin zu sich immer weiterentwickelnden Aufgaben: Es gibt unzählige Gründe, warum eine Karriere in der Cybersecurity genau das richtige ist.

Von einem wettbewerbsfähigen Gehalt bis hin zu sich immer weiterentwickelnden Aufgaben: Es gibt unzählige Gründe, warum eine Karriere in der Cybersecurity genau das richtige ist.

Egal ob Sie gerade mit der Schule fertig werden, Ihr Studium abgeschlossen haben oder darüber nachdenken, den Beruf zu wechseln – die Chance ist hoch, dass Sie zumindest einmal über die breitgefächerte Technikindustrie nachdenken. Cybersecurity-Experten sind heiß begehrt, da Cyberbedrohungen ständig im Untergrund schlummern und Cyberkriminelle voraussichtlich bis 2021 Kosten in Höhe von 6 Trillionen US-Dollar verursachen werden. Tatsächlich gibt es nicht genügend Fachkräfte, um diesen Problemen zu begegnen. Die Zahl der verfügbaren Cybersecurity-Experten müsste um unglaubliche 145 % steigen, um die Anforderungen des weltweiten Marktes zu decken.

Da es nie zu spät ist, sich um die eigene Karriere Gedanken zu machen, haben wir hier fünf Gründe zusammengestellt, warum eine Karriere in der Cybersecurity die richtige Wahl sein könnte.

Die Zukunft ist digital

Nur wenige zweifeln daran, dass die Cybersecurity in den meisten Industriebereichen immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wenn man bedenkt, dass in globaler Hinsicht die durchschnittlichen Kosten für eine Datenpanne bei 4 Millionen US-Dollar liegen, ist es nicht verwunderlich, dass viele Organisationen versuchen, ihre Reihen mit Cybersecurity-Experten zu verstärken.

Die Tore stehen Ihnen hier sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor oder sogar als Freelancer weit offen. Dabei müssen Sie sich nicht auf eine Rolle versteifen – oder in nur einer Branche bleiben – da heute alles „connected“ ist. Jeder braucht Schutz: Sei es nun ein kleines Start-Up-Unternehmen oder ein großes Unternehmen mit Milliarden-Umsätzen.

Abwechslung

Die Cybersecurity entwickelt sich immer weiter – so wie der Rest der Technikwelt. Das bedeutet, dass neue Stellen auftauchen, sich alte Berufsbilder weiterentwickeln und neue Fähigkeiten erlernt werden müssen. Auch jetzt gibt es bereits eine Masse an Stellen, aus denen man wählen kann.

Beispielsweise können Sie ein Big Data Scientist werden und mit neuen Technologien wie Machine Learning arbeiten. Wenn Sie lieber Rätsel lösen und Schwachstellen aufdecken möchten, wäre der Beruf als Penetration Tester etwas für Sie. Hier versuchen Sie das Security-System Ihres Kunden zu knacken. Oder Sie werden ein Ethical Hacker und arbeiten für offizielle Bug-Bounty-Programme. Zwar testet man in beiden Berufen IT-Systeme von Unternehmen, allerdings sind die Herangehensweisen jedoch unterschiedlich. Oftmals sind Penetration Tester mehr auf einen bestimmten Bereich spezialisiert, während Ethical Hacker oft als Alleskönner angesehen werden.

Gehalt

Da es einen großen Nachwuchsmangel gibt, bieten Unternehmen höhere Gehälter, um potenzielle Bewerber anzulocken. Es gilt jedoch zu beachten: Obwohl die Gehälter generell gut sind, hängt ihre tatsächliche Höhe doch von der Region und von der Position ab, für die man sich bewirbt.

Einer ISC2-Studie zufolge liegt das durchschnittliche Gehalt in Nordamerika für einen Job in der Cybersecurity-Branche bei rund 90.000 US-Dollar im Jahr. Indeed, eine Online-Jobbörse, gibt für Deutschland als Durchschnittgehalt für einen IT Security Specialist ca. 66.000 € an. Abhängig von der Position und dem Senior-Level erhalten Penetration Tester in der UK zum Beispiel ein Gehalt von rund 122.000 US-Dollar pro Jahr, während Network Security Engineers ein durchschnittliches Einkommen von 117.000 US-Dollar pro Jahr haben und Information Security Analysts durchschnittlich 89.000 US-Dollar jährlich verdienen.

Zufriedenheit im Job

Der ISC2-Studie nach ist die Berufszufriedenheitsquote der Cybersecurity-Experten in Nordamerika hoch. 71 % sagten aus, dass sie zufrieden sind. Jeder, der in dieser Branche arbeitet, ist stolz darauf, Menschen und Organisationen gegen Cyberverbrechen schützen zu können und ihnen dabei zu helfen, Lösungen für technische Probleme zu finden. Als vorteilig erweist sich auch, dass die Arbeitsumgebungen recht flexibel sind – was den Job interessanter macht: Experten müssen ständig eine Reihe an Cyberbedrohungen analysieren und bekämpfen.

Ausbildung und Zertifizierung

Entgegen der gängigen Meinung braucht man keinen Abschluss in Cybersecurity, um in diesem Feld tätig zu werden. Auch wenn immer mehr Universitäten Abschlüsse in Cybersicherheit anbieten, sind viele Spezialisten Autodidakten. Viele Wege führen zum Cybersecurity Experten. Wer sich an einer Universität bewirbt, sollte ein Fach wählen, dass am besten zu den eigenen Anforderungen passt.

Wenn Sie einen Karrierewechsel anstreben, dann haben Sie vielleicht weder die Mittel noch die Zeit, eine Universität zu besuchen. In diesem Fall können Sie an Online-Kursen oder Meet-Ups teilnehmen und Cybersecurity-Experten auf Social Media folgen. Zertifizierungen können ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung sein, da zertifiziertes Personal schneller die Karriereleiter aufsteigt und damit unter Umständen auch ein besseres Gehalt bekommt. Es gibt viele verfügbare Zertifikate – abhängig davon, in welche Richtung Sie sich spezialisieren möchten. Sie müssen nur die passenden auswählen.

Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, um sich den Reihen der Cybersecurity-Experten anzuschließen. Als Einstieg empfehlen wir diesen Beginner’s Guide into Infosec.

 

Newsletter-Anmeldung

Hier können Sie mitdiskutieren