Service Provider und die Internet Security ihrer Kunden

Service Provider sollten sich um Internet Security von Kunden sorgen

Im Jahr 2016 erlebte Ransomware eine weite Verbreitung. Allerdings ist das nicht die einzige Cyber-Bedrohung, die Service Provider abwehren müssen.

Im Jahr 2016 erlebte Ransomware eine weite Verbreitung. Allerdings ist das nicht die einzige Cyber-Bedrohung, die Service Provider abwehren müssen.

In diesem Jahr wurden wir Zeuge, wie sich die Malware namens Ransomware weiter verbreitete. Nachdem die Cyber-Kriminellen die Rentabilität aus den Einkünften im Konsumentensegment wahrscheinlich freudig beobachteten, sind sie nun am Business-Segment interessiert. Auch dort halten sie nach den verwundbarsten Zielen Ausschau.

Selbst das Gesundheitswesen verschonen die Bösewichte nicht. In den letzten Monaten sind mehrere Fälle von Datenverschlüsselungen und Erpressungstrojanern bekannt geworden. Ein besonders bekannter Sachverhalt sorgte für Aufsehen. Das Hollywood Presbyterian Hospital erlitt ein Ransomware-Angriff und musste im Anschluss direkte finanzielle Verluste – in diesem Fall 17.000US$ in BitCoins – und Reputationsschäden bewerkstelligen.

Das Ransomware-Szenario wiederholte sich im Verlaufe des Jahres 2016 immer wieder. Dem Gesundheitswesen galt nur ein anfängliches Interesse und andere Business-Sektoren folgten wenig später. Das FBI schätzt, dass der durch Ransomware verursachte finanzielle Schaden schon bald die 1 Mrd. Dollar-Marke durchbrochen haben wird.

Aber Ransomware ist heutzutage nicht die einzige Internet-Bedrohung für Unternehmen. Erst vor ein paar Wochen berichtete ESET über die Retefe Malware, welche verschiedene Bankkunden – hauptsächlich aus der Schweiz, Österreich und Großbritannien – anvisierte. Die Kunden der Banken wurden auf gefälschte oder geänderte Bankwebseiten umgeleitet. Die Cyber-Kriminellen haben versucht, Anmeldeinformationen zu kapern und diese Informationen für böswillige Zwecke zu missbrauchen.

Obwohl Service Provider nicht die vorrangigen Ziele sind, so müssen sich diese Informations-Technologie-Dienstleister doch um den Schaden kümmern, die Cyber-Kriminelle bei Banken oder Krankenhäusern anrichten. Im Prinzip fällt alles auf sie zurück – die Belastung durch umfangreiche IT-Unterstützung durch Malware-Angriffe und die damit einhergehende Verantwortung.

Verlässliche Sicherheitslösungen können den Unterschied ausmachen. Diese helfen dem Managed Service Provider oder Internet Service Provider eine starke und glaubwürdige Marke zu entwickeln. Partner schätzen Unternehmen, die ihre Internet Security im Griff haben.

Wer mehr über das Auftreten von Cyber-Bedrohungen im Jahr 2016 herausfinden möchte, kann ESET zwischen dem 27. Februar und 2. März 2017 auf dem Mobile World Congress in Halle 5 Stand B05 besuchen. Dort erfährt man auch, welche Errungenschaften ESET gegen die Bedrohungen entwickelt hat.

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